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Aachen, 01. September 2006
Die Reiter des Tages: Grischa Ludwig
In der Prärie war das wohl ganz normal, ein Pferd fällt
durch die Verfassungsprüfung, da sattelt man halt ein anderes.
Heutzutage, da Lucky Lukes Nachfahren auf ebenem Parkett und nur
unter Dach ihre Runden ziehen, ist das anders.
Grischa Ludwig hat aber gezeigt, dass man auch auf einem fremden
Pferd Spitzenleistung hervorbringen kann.
Als sein Coeur D Wright Stuff von den Tierärzten nach Hause
geschickt wurde, musste er kurzfristig mit der in Hessen gezogenen
American Quarter Horse Stute BV Smart Innuendo, dem deutschen Ersatzpferd,
seine Spins und Zirkel drehen.
217,5 bekamen die beiden, die sich erst Tags zuvor kennen gelernt
hatten. Beinahe hätte es sogar zur Mannschaftsbronzemedaille
gereicht.
Im Einzelfinale wird Ludwig eine weitere Chance haben, dann kennt
er BV Smart Innuendo schon drei Tage - mal sehen, was dabei rauskommt.

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