English | Kontakt | Suche | Impressum | Links | Jobs
 
Aachen-
Laurensberger
Rennverein
  Fédération
Equestre
International
  FN Deutsche
Reiterliche
Vereinigung
  20. August bis 3. September 2006
     


Aachen, 02. September 2006

Die Reiter des Tages: Ludger Beerbaum (GER)

Unser Sport kann packend sein, spannend und dramatisch. Manchmal aber ist er schlicht und einfach ungerecht.
Der Springfehler, der Ludger Beerbaum heute in der zweiten Runde in der Prüfung der 25 Besten unterlief, unterstreicht das.

Beerbaum war wie kein Zweiter eine sichere Bank im deutschen Team in den vergangenen Tagen. Bundestrainer Kurt Gravemeier sagt, "75 Prozent der Bronzemedaille verdanken wir Ludger".

In der Tat hat der Perfektionist Beerbaum es allen gezeigt, die im Vorfeld seine Nominierung als Fehlbesetzung und seinen L'Espoir als nicht erfahren genug abtun wollten.
Otto Becker, der L'Espoir ritt, bevor dieser in den Stall von Ludger Beerbaum wechselte, lobt dessen Arbeit.
Beerbaum habe an den Schwächen des großen Fuchses gearbeitet und ihn auf den Punkt fit gehabt. Die Runde im Zeitspringen souverän, zweimal null im Nationenpreis und dann heute das: 46 Hundertstel Strafpunkte trennen Beerbaum nach fünf Parcours von der Finalteilnahme, der Traum vom Weltmeistertitel ist ausgeträumt.

Da ist der Sport nicht nur ungerecht, sondern grausam. Hätte L'Espoir einen Einbruch erlitten, wäre Beerbaum ein Reiterfehler unterlaufen, dann hätte man es so hinnehmen können. Aber der Abwurf am Sparkassenoxer - den hätte sich L'Espoir sparen können.
An dem großartigen Eindruck, den der Wallach vom ersten bis zum leider schon letzten Moment in der Soers hinterlassen hat, ändert das nichts. Gar nichts!
Ludger Beerbaum hat aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht: "Das war eine riesengroße Scheiße, das ich nicht weiter gekommen bin". Der Mann hat recht!

 

 

 
       
Springreiten Dressur Eventing Fahren Voltigieren Distanzreiten Reining

Die Weltpartner der WM Aachen 2006