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Aachen-
Laurensberger
Rennverein
  Fédération
Equestre
International
  FN Deutsche
Reiterliche
Vereinigung
  20. August bis 3. September 2006
     


Aachen, 03. September 2006

Die Reiter des Tages: Jos Lansink (BEL)

Gegönnt hätten wir es allen vier Reiter/Pferd-Kombinationen am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Aber schon vor dem Finale stand für uns fest: Unser Reiter des Tages ist Jos Lansink, egal auf welchem Platz er landet.

Der gebürtige Niederländer, der seit zehn Jahren für Belgien startet, hat diesen Titel verdient. Seit knapp 20 Jahren reitet der 45-jährige in der Weltspitze. Die Liste seiner Erfolge beweist: Er ist kein One-Horse-Wonder, er hat Erfolge mit ganz unterschiedlichen Pferden gehabt. Von dem gewaltigen Egano, mit dem er 1991 Bronze bei der Europameisterschaft in La Baule gewann und 1992 mit der Oranje-Equipe die Mannschaftsgoldmedaille bei den Olympischen Spielen von Barcelona, über den so patenten Carthago Z (Elfter bei Olympia 1996 in Atlanta), den quirligen Weltcupsieger Libero bis zu seinem Weltmeister Cavalor Cumano. Der Cassini-Sohn mag monströs scheinen, aber die Art und Weise, wie er die Amazonen über die Kurse trug, strafte diejenigen Lügen, die in ihm im Vorfeld das Problempferd des WEG-Finals sehen wollten. Jos Lansink arbeitet seine Pferde dressurmäßig so gut durch, dass manch ein Kollege am Abreiteplatz innehält und den Belgier bei der Arbeit betrachtet. Skandale, Gerüchte - all das findet man in Lansinks Biographie nicht; nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit als Springreiter und Pferdehändler.

Unser Fazit: Ein Meister aller Klassen.

 

 

 
       
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