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Aachen-
Laurensberger
Rennverein
  Fédération
Equestre
International
  FN Deutsche
Reiterliche
Vereinigung
  20. August bis 3. September 2006
     


Aachen, 30. Juni 2002

"Wo Pferde zur Familie gehören"

Aachen setzt bei WM-Bewerbung auf Tradition,
Qualität und Nachhaltigkeit

Edle, warme Farben, stimmungsvolle Aufnahmen, instruktive Texte und eine stilvolle Gestaltung mit viel Liebe zum Detail: So präsentiert sich das Bewerbungsbuch für die Ausrichtung der Weltmeisterschaften Aachen 2006, das der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) fristgerecht am vergangenen Dienstag der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) übergeben haben.

"Aachen hat eine einmalige Pferdegeschichte, eine jahrzehntelange Erfahrung als Turnierausrichter und ein faszinierendes Publikum", sagt Klaus Pavel, Präsident des ALRV. Und die Intention und der Inhalt der Bewerbung korrespondieren mit Qualität und Anspruch des 140 Seiten starken Buches: Denn für Aachen als Austragungsort der Weltmeisterschaften 2006 werden starke Argumente ins Feld geführt, die nüchterne Zahlen, Fakten und Pläne aufführen, vor allem aber auch auf die einzigartige Tradition und Erfahrung, die außergewöhnliche Atmosphäre und die Familiarität der Aachener Turniere abheben. So erklärt sich auch der Titel des Buches: "Aachen - wo Pferde zur Familie gehören."

Das in englischer Sprache verfasste Bewerbungsbuch setzt sich aus drei Teilen zusammen:
Das erste Kapitel ("Aachen - Stadt mit stolzer Pferde-Tradition") geht auf die besondere, Jahrhunderte alte Pferde-Geschichte Aachens ein, auf Aktivitäten neben dem und ergänzend zum jährlichen CHIO (AachenHorseAcademy, Garten Eden der Pferde im Tal der Soers) sowie auf die zentrale Lage der Stadt im Herzen Europas.

Das zweite Kapitel ist dem Aachen-Laurensberger Rennverein gewidmet und seiner durch jahrzehntelange Turniererfahrung erprobten Rolle als "Gastgeber" für die internationale Pferdefamilie. Die eingespielte und jedes Jahr aufs neue erprobte Organisation, Logistik, Infrastruktur und moderne Technik, der bewährte Stamm von (ehrenamtlichen) Mitarbeitern in allen Bereichen, nicht zuletzt das leidenschaftliche Aachener Publikum, dem die einzigartige Atmosphäre zu verdanken ist, werden hier vorgestellt.

Im dritten Kapitel werden die Pläne für die Austragung der Pferdesport-WM 2006 vorgestellt. Vorhandene Strukturen und Einrichtungen sollen dabei sinnvoll ergänzt und ausgebaut werden, um für alle sieben Disziplinen (Springreiten, Dressur, Fahren, Vielseitigkeit, Distanzreiten, Voltigieren und Reining) optimale Austragungsmöglichkeiten zu gewährleisten. Die Zentralität der Anlage in der Soers soll dabei auch weiterhin gewahrt bleiben. Denn anders als bei anderen sportlichen Großereignissen sind in Aachen alle notwendigen Investitionen auf Nachhaltigkeit angelegt: Die jährlichen CHIO-Besucher ebenso wie eine breite Aachener Öffentlichkeit werden auch über 2006 hinaus davon profitieren können.

Für das Rahmenprogramm zu den Weltmeisterschaften Aachen 2006 haben die Aachener das Motto "think global" gewählt. In einer Stadt, in der dank Karl dem Großen schon im Mittelalter Pferde-Kontakte in alle Welt gepflegt wurden, sollen die Weltreiterspiele zu einem "Weltfest" für die ganze große Pferde-Familie werden. Nach Aachen sollen nicht nur die im Reitsport erfolgreichen Nationen geladen werden, sondern alle den Pferden verbundenen Kulturen, die sich mit ihren faszinierenden reiterlichen Traditionen präsentieren sollen. Schließlich verbindet die Leidenschaft für das Reiten und die Pferde die Menschen weltweit und hat grenzenlos viele Ausdrucks- und Gestaltungsformen gefunden.

Alle wichtigen Argumente für Aachen werden gleich auf den ersten Seiten des Bewerbungsbuches in fünfzehn Punkten zusammengefasst.

Einen besonderen Clou bietet das Bewerbungsbuch, wenn man es aufschlägt: Man sieht einen Schimmel, der den Kopf neugierig aus der Haustür steckt. Neben der Tür befindet sich ein Klingelknopf mit der Aufschrift: Aachen. Wer den Klingelknopf drückt, hört ein herangaloppierendes Pferd, das wiehernd vor der Tür stoppt, danach ein feierliches ‚Willkommen in Aachen, der Stadt des Pferdesports', mit der Stimme von Hans-Heinrich Isenbart; schließlich läutet die Turnierglocke des ALRV zum symbolischen Start.

Gehalten von einer Banderole liegt auf der vorletzten Seite des Bewerbungsbuches ein weißes Taschentuch - d a s Symbol für reitsportliche Traditionen, wie es sie nur in Aachen gibt.

Am 30. Juni 2002 läuft die Bewerbungsfrist bei der FEI aus. Einziger Mitbewerber ist Kentucky. Die Entscheidung über die Vergabe der FEI World Equestrian Games wird voraussichtlich im September fallen.


Die 15 Gründe, die für Aachen sprechen:

Weil Aachen eine Stadt im Herzen Europas ist.
Weil Aachen eine einmalige Reitkultur hat.
Weil die Einwohner Aachens und der Region eine besonders enge Beziehung zu den Pferden haben.
Weil hunderte Millionen Zuschauer in aller Welt die Spiele verfolgen werden.
Weil der Reitsport von den Spielen in Aachen profitieren wird.
Weil der ALRV über Jahrzehnte hinweg internationale Spitzenturniere organisiert hat und auf seine Erfahrung bauen kann.
Weil die hunderttausenden Zuschauer außergewöhnlich begeisterungsfähig, sachkundig und fair sind.
Weil die Einreise für Pferde einfach ist dank der sehr gesunden Veterinärbedingungen in Deutschland.
Weil in der Aachener Soers die Wege zu allen Disziplinen sehr kurz sind.
Weil der ALRV auf die große Unterstützung der nationalen Behörden und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung sowie vieler internationaler Unternehmen bauen kann.
Weil der ALRV über eine existierende Infrastruktur verfügt.
Weil die Spiele in Aachen globale Spiele werden.
Weil Aachen ein sehr pferdefreundliches, mitteleuropäisches Klima hat.
Weil Aachen der ideale Austragungsort mit perfekten Voraussetzung ist.
Weil alle Verbesserungen und Neubauten wertvolle Investitionen in die Zukunft des Reitsports und der Reitkultur sind

 

 
       
Springreiten Dressur Eventing Fahren Voltigieren Distanzreiten Reining

Die Weltpartner der WM Aachen 2006