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Aachen-
Laurensberger
Rennverein
  Fédération
Equestre
International
  FN Deutsche
Reiterliche
Vereinigung
  20. August bis 3. September 2006
     


Aachen, 06. August 2002

ALRV-Geschäftsführer Frank Kemperman
und ART-Geschäftsführer Michael Mronz zu Gast im Kentucky Horse Park

Sportliche Ideen mit dem Mitbewerber ausgetauscht

Sportliche Ideen unter Veranstaltern austauschen und den Mitbewerber einmal kennen lernen - mit dieser Zielsetzung reisten Frank Kemperman, Geschäftsführer des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) und Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reit-turnier-GmbH (ART), nach Kentucky. Bekanntlich ist der Kentucky Horse Park neben Aachen der einzige Mitbewerber um die Ausrichtung der Weltreiterspiele 2006. "Wir haben auf der Generalversammlung der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) Ende April in Rabat erste Kontakte geknüpft und uns zu einem gegenseitigen Besuch eingeladen", erläutert Kemperman. "Zwar sind wir Konkurrenten im Kampf um die Weltreiterspiele, das heißt aber nicht, dass wir Gegner sind. Daher wollten wir als Veranstalter-Kollegen auch gerne einmal sportliche Ideen austauschen."

Beeindruckt waren Kemperman und Mronz vor allem von den Gelände-Möglichkeiten. 480 Hektar stehen den Amerikanern in ihrem Horse Park zur Verfügung. "Die verfügbare Fläche ist natürlich ein großer Vorteil", so Mronz. Zudem erhalte der Park eine starke wirtschaftliche Unterstützung seitens des Staates, allein in diesem Jahr wieder 20 Millionen Dollar zum Bau einer Halle.

In der Reitsportszene bekannt ist der Horse Park vor allem durch die Vier-Sterne-Vielseitigkeit, die hier jährlich stattfindet. Daneben wurden in den anderen Disziplinen bisher nur kleinere, nationale Wettbewerbe ausgerichtet. Rund 70 verschiedene Veranstaltungen vom Reitsport über Polo bis hin zu Hunderennen finden alljährlich statt. "Der Kentucky Horse Park ist vor allem ein Freizeitpark, ein Themenpark rund um das Pferd", erläutert Mronz. In dem wunderschön angelegten Park, der 1978 gegründet wurde, gibt es unter anderem eine Rassenpräsentation, in der lebendige Pferde gezeigt werden. Daneben beschäftigt sich das Pferdemuseum mit der Geschichte der Vierbeiner. Ein Kutschenmuseum, eine Schauschmiede oder auch die so genannte" Hall of Champions", in der berühmte Pferde den Besuchern präsentiert werden, finden sich ebenso in dem Park, den man auf Kutschentouren erforschen kann. Und die Fahrt führt zum Beispiel an den Gräbern berühmter Rennpferde - Kentucky ist in den USA das Herz der Vollblutzucht und des Rennsports - vorbei, die hier begraben liegen.

"Ein imposantes Gelände, doch ich denke, dass wir mit unserer Erfahrung in der Ausrichtung internationaler Großveranstaltungen und unseren treuen Zuschauern gewaltige Pluspunkte verbuchen können", sagt Kemperman und fügt hinzu, "ich denke, wir sind mit unserer Bewerbung auf dem richtigen Weg."

Ende August wird sich eine Vielseitigkeits-Kommission der FEI in Aachen ein Bild des Turniergeländes und der Organisation - mit dem ALRV hat sich übrigens erstmals ein bestehender Turnierveranstalter um die Ausrichtung beworben - machen, ehe dann voraussichtlich im Rahmen der Weltreiterspiele in Jerez de la Frontera (10. bis 22. September) die Entscheidung über die Vergabe fällt.

 

 
       
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