Springreiten
Es ist der "heilige Rasen" von Aachen, das "Wimbledon
des Reitsports". Die Springreiter übertreffen sich gegenseitig
mit Superlativen, wenn sie nach dem traditionsreichen Grün
im Stadion 1 gefragt werden. "In Aachen muss man gewonnen haben,
um jemand im Reitsport zu sein", sagt niemand anderes als der
legendäre Hans Günter Winkler. Dort, wo die Deutschen
zuletzt beim CHIO 2006 der Konkurrenz das Fürchten lehrten,
als sie die wichtigsten Wettbewerbe für sich entscheiden konnten.
Ein ausverkauftes Haus mit über 40.000 Zuschauern ist bei der
WM erneut garantiert. Insgesamt zwei Goldmedaillen werden vergeben:
Im Einzel und für das Team. Wer also überwindet den vorgegebenen
Parcours und die Hindernisse am schnellsten sowie mit den wenigsten
Fehlern und Strafpunkten? Eine Besonderheit bei der WM ist der Pferdewechsel
beim Kampf um Einzelgold: Die vier besten Reiter müssen beim
Finale "ROLEX World Champion" (3. September) den Parcours
einmal mit ihrem eigenen, dreimal mit dem Vierbeiner der Konkurrenz
hinter sich bringen.
Nennungen
Springen
Parcours
/ Hindernisse
Portrait Disziplinmanager Stephan
Hellwig
Bisherige Einzel-Weltmeister im Springreiten seit 1990:
1990 Stockholm: Eric Navet (FRA) auf Malesan Quito de Baussy
1994 Den Haag: Franke Sloothaak (GER) auf S. P. Weihawaej
1998 Rom: Rodrigo Pessoa (BRA) auf Gandini Lianos
2002 Jerez: Dermott Lennon (IRL) auf Liscalgot
2006 Aachen: Jos Lansink (BEL) auf Cavalor Cumano
Ausführlicher Medaillenspiegel:
Stockholm, Den
Haag, Rom,
Jerez, Aachen
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